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Magazine ❰Epub❯ ➞ Magazine Author Adam Green – Natus-physiotherapy.co.uk Man hat sich daran gewöhnt zumindest glaubt man es dass ein großer Teil der Prosa die sich im Umfeld neuester Musik und ihrer Stars entwickelt vom Pathos der schamlosen Übertreibung getränkt sein Man hat sich daran gewöhnt zumindest glaubt man es dass ein großer Teil der Prosa die sich im Umfeld neuester Musik und ihrer Stars entwickelt vom Pathos der schamlosen Übertreibung getränkt sein muss Der hart gesottene Kritiker oder der abgehärtete Leser wird daher kaum zusammen zucken wenn er die recht vollmundigen Klappentexte liest mit denen das dünne Bändchen beworben wird das Adam Green unter dem ziemlich unprätentiösen Titel Magazine man beachte die lässige Kleinschreibung zusammen gestellt hat Green gilt gemeinhin als Wunderkind der New Yorker Szene als genialischer Liedermacher und urbaner Smart Poet der großflächig das Erbe von Bob Dylan Arthur Rimbaud Allen Ginsberg Rolf Dieter Brinkmann und Guillaume Apollinaire angetreten hat weswegen man ihm sein begrenztes Gitarrenspiel verständlicherweise verzeihen sollte Nun mag sein dass Greens dichterische Ergüsse unaufdringlich oder gar interessant wirken wenn sie von charmant dilletierenden Musikdarbietungen abgefedert werden Ohne jegliche Schutzhülle jedoch erweist sich die Dichterei des Jungpoeten als typisches Beispiel jener entlarvenden Form der expressionistischen Lyrik die irgendwie noch zu jeder Pubertät gehört Mit dem Unterschied dass die meisten von uns diese kurze intensive Schaffensphase hormongesteuerter Kreativität nach einer Schamfrist allenfalls den eigenen Enkeln zumuten würde auf keinen Fall jedoch einer breiten Öffentlichkeit Was also soll man dazu sagen zu dem 'Langgedicht' mit dem Titel Die Blumen des Kapitalismus oder zu den Seiten für Allah die wie alle anderen Texte des Green'schen Magazins vor allem der Logik enthemmter Assoziation in der Abwesenheit poetischer Grundkenntnisse gehorchen und in denen die Erwartungen die der Leser möglicherweise vom Titel her entwickelte auf geradezu schamlose Weise gegen die Wand gefahren werden was soll man dazu sagen Am besten gar nichts oder zumindest dies gebt Thomas Meineke bessere Texte und rettet ihn vor Scharlatanen wie Adam Green Peter Schneck.


5 thoughts on “Magazine

  1. Christoph Christoph says:

    10 15 years ago I would have loved it But today not so much It does read like a fanzine version of Ginsberg the only problem is that Ginsberg wrote decades ago this is very much from the early 00s The book is also very edgy thoughts of a young male genius and that concept died a long time ago


  2. Ines Ines says:

    Absolutely random and weird This book is a compilation of non connecting wordsStill I like Adam's music


  3. Jennifer Ciaccio Jennifer Ciaccio says:

    Adam Green is a strange twisted man This book is just a collection of his thoughts allowing you into is mind for a little while I loved every line of it


  4. Rosamund Rosamund says:

    Adam Green I love your songs but this is a bit wanky and probably makes sense to nobody but you Still it was fun to read the German translations in parallel with the English


  5. Jordan Jordan says:

    Adam is a genius and his writing is indescribable inspiring Hopefully he will keep writing


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